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Pfarrkirche

Matthias Weißenbeck, ein gebürtiger Oggauer, der als Waisenkind nach Wien gekommen war, und es dort als Kaufmann und Händler zu großem Reichtum gebracht hatte, finanzierte den Bau der Barockkirche (1727-1731).

Die Oggauer Kirche kann man wohl als "Dorfkathedrale" bezeichnen. Die Harmonie der Linien und Formen und die großartigen Proportionen der Bauelemente verleihen der Kirche eine erhabene Schönheit und bezeugen das Können des Planers, wahrscheinlich der bedeutende Landschaftsbaumeister Franz Anton Pilgram, der Schwiegersohn des Mäzens Weißenbeck.

Besonders sehenswert sind das Hochaltarbild, die von den 12 Aposteln angebetete Dreifaltigkeit darstellend (um 1690), der wunderschöne Rokokoaltar zu Ehren der Mutter vom guten Rate (Marienaltar 1764) mit einem reichgeschmückten Schrein mit Rocailledekor und die Taufkapelle der Überlieferung noch einziger Rest der alten Kirche - mit einer Marienstatue (1708). Im Vorraum der Kirche befindet sich ein spätrömischer Grabstein.